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Eine Kündigung kann man immer schreiben. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Kündigung auch rechtswirksam sein muss. Generell wird eine Kündigung immer nur von einer Partei erklärt. Danach folgt im Normalfall die Beendigung des Mietvertrages. Will man nun in eine neue Wohnung ziehen, muss man den alten Mietvertrag kündigen.

Um eine Kündigung rechtswirksam zu bekommen, muss man folgende Punkte einhalten. Zum einen ist das eine ordnungsgemäße Kündigungserklärung. Diese muss schriftlich erfolgen und es muss darin genau hervorgehen, dass man den Mietvertrag zu einem bestimmten Datum beenden möchte. Dieses Schreiben wird erst gültig, wenn der Vermieter es fristgemäß erhält. Hier empfiehlt sich eine persönliche Abgabe oder auch ein Einschreiben per Post. Kann der Vermieter diese Kündigung wegen Urlaub oder Krankheit nicht entgegen nehmen, gilt das Schreiben noch nicht. Deshalb sollte man immer um eine Antwort beten, um sicher zu gehen, dass der Vermieter Kenntnis genommen hat. Sollte der Mietvertrag von mehreren Personen geschlossen worden sein, müssen auch diese den Willen zur Beendigung des Mietverhältnisses bestätigen. Schreibt man mehrere Kündigungen, müssen diese in einem zeitlichen und inhaltlichen Zusammenhang stehen. Eine mündliche Form der Kündigung ist generell nicht gestattet.

Ein weiterer Punkt, der in einer Kündigung enthalten sein muss, ist der Kündigungsgrund. Gesetzlich ist dieser jedoch nur bei der Vermieterkündigung vorgeschrieben. Um sicher zu gehen, sollte man vorher jedoch noch einen Blick in den Vertrag werfen, da hier die Angabe eines Kündigungsgrundes verankert sein kann. Bei außerordentlichen oder fristlosen Kündigungen bedarf es jedoch einen wichtigen Grund, um die Kündigung rechtswirksam zu bekommen. Bei Seiten des Vermieters ist dies meist ein Zahlungsverzug oder die Weitervermietung an Dritte. Der letzte und auch wichtige Punkt, der bei einer Kündigung beachtet werden muss, ist die Kündigungsfrist. Liegt keine außerordentliche Kündigung vor, müssen bestimmte Fristen eingehalten werden, die im Mietvertrag verankert sind. Andernfalls ergibt sich diese Frist aus dem Gesetz. Im Normalfall sind drei Monate vereinbart. Ist die Kündigung abgeschlossen, folgen die Schlüsselübergabe und das dazugehörige Übergabeprotokoll.

Von der Kündigung sollte man immer eine Kopie in den Unterlagen führen. Alle Vertragsparteien müssen in der Kündigung ordentlich genannt werden. Wenn man die Kündigung in den Briefkasten wirft, muss man Zeugen mitnehmen, am besten kein Familienmitglied, um den Einwurf bestätigen zu können. Auch bei der Wohnungsübergabe ist es sinnvoll Zeugen mitzunehmen. Gibt man ausversehen einen falschen Kündigungstermin an, wird die Kündigung deshalb nicht unwirksam.